Bis die Möhre bei Euch im Markt liegt, vergehen ca. fünf Monate. Welche Arbeitsschritte dafür nötig sind, erfahrt ihr hier:

Dämme ziehen

​Durch die vergrößerte Oberfläche der Dämme erwärmt sich die Erde schneller. Das Fräsen erleichtert der Möhre in die tieferen, wasserhaltenden Bodenschichten vorzudringen. Außerdem wird schon hier Einfluss auf die Form des Gemüses genommen, besonders auf Länge und Dicke der Wurzel.

Aussaat

Bei der Aussaat werden knapp 150 Möhrensamen pro m² in die Dämme gesät. Das passiert mit einer pneumatischen Maschine, die die Samen zentimetergenau auf dem Damm platziert. Ständige Kontrollen stellen sicher, dass das Saatgut da liegt wo es soll.

Pflege

Handarbeit, die sich lohnt!

Wir wollen auf chemischen Pflanzenschutz verzichten und führen die Unkrautregulierung daher noch klassisch mit der "Hacke" durch. Das ist gleichzeitig eine super Möglichkeit, den Bestand zu kontrollieren.

Roden

Die Möhren werden mit einem sog. Klemmbandroder aus den Dämmen gehoben. Dabei bricht ein Schar den Möhrendamm auf und lockert die Erde. Anschließend greift das Klemmband das Laub der Möhren und zieht sie aus der gelockerten Erde. Die Möhren werden dann in Holzkisten übergeladen und werden darin auf den Hof gebracht, wo sie abschließend gewaschen, sortiert und verpackt werden.